Basiskarten-Zeugnisgalerie

Manche von euch, die mit den Basiskarten gelernt und besonders gut abgeschnitten haben, waren so freundlich, mir zum Beweis Scans ihrer Zeugnisse zuzusenden. Da die Feedback-Seite noch ein altes Kommentarsystem verwendet, das keine Bilder unterstützt, konnte ich dort immer nur Text-Links zu den Scans posten. Deshalb gibt es ab jetzt zusätzlich diese Seite, wo ihr die Beiträge mit Bildern direkt angezeigt bekommt.

👉 Die Beiträge sind genauso geordnet wie auf der Feedback-Seite (von neu nach alt). Um chronologisch zu lesen, müsst ihr also ganz unten anfangen und nach oben scrollen.


Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 28 März 2026 20:26)

Großartige Leistung, Tobias, und vielen Dank für deine Zeilen!

Die Zeugnisgalerie wächst:

Ebenso @Annika: Super gemacht, das sind echt starke Ergebnisse. Weiter so!

 

Tobias (Dienstag, 24 März 2026 11:13)

Rezension: Mein Weg zum Prädikatsexamen mit den Basiskarten

So Leute, jetzt hier noch mal Klartext von mir. Auf die Basiskarten bin ich im Hauptstudium gestoßen. Ich habe dort das erste Mal gemerkt, dass ich jedes Semester das Wissen aus den vorherigen Semestern wieder parat haben muss. Es war immer eine riesige Arbeit, das alles aufzuarbeiten und dann zusätzlich den neuen Stoff zu lernen. Also habe ich nach besseren Methoden recherchiert und die Basiskarten gefunden.

Zuerst habe ich ein paar einzelne Stapel gekauft, die ich unmittelbar gebraucht hatte, um damit das System einfach mal auszuprobieren. Zack – die besten Noten meines Studiums bis dato geschrieben.

Die Karteikarten alleine reichen nicht aus für gute Noten. ABER – und hier kommt der Vorteil: Man hat durch die Anki-Karten extrem viel Zeit, Fälle zu lösen UND das Wissen, auch bei unbekannten Konstellationen brauchbare Lösungen zu erschaffen.

Zum ersten Mal konnte ich in relativ kurzer Zeit alle Klagearten im Verwaltungsrecht sowie die spezifischen Probleme auswendig. Das hat mir unfassbar geholfen, denn dadurch hatte ich die Zeit und die Möglichkeit, viele Fälle zu lösen und so optimal vorbereitet zu sein.

Das hat so gut funktioniert, dass ich wusste: So mache ich auch meine Examensvorbereitung und verzichte auf ein anderes (überteurtes und meist sehr zu kritisierendes) Rep-System. Ich kann vorwegnehmen, dass mein Examen die beste Note in meinem gesamten Studium war und ich ein staatliches „Gut“ erreichen konnte.

Doch wie? 1 Anki: Basiskarten gekauft und ausnahmslos diszipliniert und routiniert durchgearbeitet. 2 Examensplan von Thomas: Dieser ist gratis und man kann ihn optimal auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden. Damit ist die größte Angst "wie organisiere ich meine eigene Examensvorbereitung" schon begegnet und dafür musste man nichtmal was zahlen. 3 Fälle, Fälle, Fälle.

Ohne Nr. 1 und 2 wäre Nr. 3 in dem Maße nicht möglich gewesen.

Ich habe schnell gemerkt: In Bereichen, in denen ich (nur) die Anki-Karten gemacht hatte, konnte ich die Probeklausuren meiner Universität zumindest bestehen (5–7 Punkte) – und das bereits nach wenigen Monaten Vorbereitung.

Die Basiskarten sorgen für ein umfassendes Grundverständnis. Während viele in kommerziellen Reps einzelne Probleme auswendig lernen, vermitteln die Basiskarten die Fähigkeit, auch unbekannte Problemkonstellationen zu lösen.

Ein weiterer Vorteil: Extreme Flexibilität. Das hier ist kein System, welches kaum Anpassungsmöglichkeiten bietet und bei dem man nur „Vorderseite/Rückseite“ hat. Alleine schon das Grundsystem Anki kann durch Open-Source-Lösungen individuell angepasst werden – von Thomas Kahns Butler-Add-on bis hin zu Leaderboard-Listen mit Freunden. Das sorgt für deutlich mehr Abwechslung beim Lernen.

Noch ein Vorteil: Die Basiskarten von Thomas sind formatiert. Ihr kennt es sicherlich auch: Eigene Karten, die man schnell und gehetzt erstellt, sind oft hässlich und nervig. Da ist es wirklich viel angenehmer, professionell formatierte Karten zu lernen und es spart unglaublich viel Zeit. Rechnet euch mal die Arbeitszeit um, die ihr für diese Masse an Inhalt bräuchtet und dann vergleicht das mal mit dem geringen Preis der Basiskarten.

Anpassbarer Inhalt und Community: Euch gefällt der Inhalt nicht? Ihr seid der Meinung, dort fehlen für euch wichtige Informationen oder ihr müsst den Inhalt verständlicher umschreiben? Kein Problem, das kann man einfach machen. Individualisiert die Karten, wie ihr wollt. Es sind eure und das macht das System so dankbar. Hier mal ein Screenshot einfügen von einem Schema. Dort mal verschiedene Farben verwenden um etwas besser zu merken. Alles möglich.

Wollt ihr euch inspirieren lassen und mal schauen, ob andere Leute eine verbesserte Version einzelner Karteikarten erstellt haben? Kein Problem: Zu den Basiskarten gibt es ein Community-Portal, wo man Fragen stellen und sich über Verbesserungen austauschen kann. Alleine schon diese Auseinandersetzung mit den Karten hat einen extremen Lerneffekt. Denn wenn ihr euch darüber Gedanken macht, wieso eine Karte für euch schwer zu lernen ist oder ihr irgendwo ein Störgefühl habt, dann seid ihr bereits dabei, den Inhalt zu durchdringen und zu verstehen. Das hat mir ungemein geholfen, ein dogmatisches Verständnis aufzubauen.

Ich könnte hier noch ewig weiter schwärmen.

Zusammenfassend möchte ich sagen: Ich habe gar kein Rep (weder kommerziell noch von der Uni) besucht. Ich habe nur diese Basiskarten sowie Fallbücher und Probeklausuren genutzt und damit ein gutes Examen gemacht.

Das alles gibt es für unter 400 € (inkl. laufender Updates der Karten). Was will man mehr?

 

Thomas (Basiskarten Jura) (Saturday, 24 January 2026 12:57) #268

Dazu hier auch noch ein Nachweis, den Hugo mir freundlicherweise für die Basiskarten-Zeugnisgalerie zugeschickt hat:

https://thomaskahn.de/basiskarten/media/Hugo_StEx_1.png

Dir, Hugo, und auch allen anderen – zuletzt O.P., Julian [#260], Philipp [#259], Alex [#254] und Max [#253] – herzlichen Glückwunsch zu euren Ergebnissen und vielen Dank für die wertschätzenden Worte und die konstruktive Kritik (insb. Alex [#254])!


Hugo (Friday, 23 January 2026 22:53) #267

Nachdem ich nun meinen staatlichen Teil der ersten juristischen Prüfung in Rheinland-Pfalz mit einem Vollbefriedigend abgeschlossen habe, möchte ich kurz teilen, wie die Basiskarten meinen Weg zum Examen geprägt haben.

Mein Studium begann alles andere als prädikatsverdächtig. Im zweiten Semester bekam ich meine ersten Klausuren in Staatsrecht I & II zurück: jeweils 4 Punkte. Obwohl mich Jura brennend interessierte, wurde mir klar, dass meine Lernstrategien aus der Schulzeit für die schiere Stoffmenge im Examen nicht funktionieren würden. Ich musste das richtige Lernen erst lernen.

Über die Recherche stieß ich auf Anki und die Basiskarten. Zuerst versuchte ich es nur mit dem Strafrecht AT Deck und wollte den Rest selbst schreiben, merkte aber schnell, dass die Qualität der Karten von Thomas unschlagbar ist. Also holte ich mir das Gesamtpaket. Besonders die Lernapotheke war ein echter Augenöffner für mich – die Pomodoro-Technik und die Tipps zur Lernstruktur haben meine tägliche Arbeit im Studium nachhaltig verändert.

Über vier Jahre hinweg wurde Anki zu meiner festen Routine. Dieser Fokus auf das Wesentliche hat mir die Sicherheit gegeben, schon während des Grund- und Hauptstudiums in den Vorlesungen und schließlich auch in den Klausuren gut zu punkten.

Für meine Examensvorbereitung habe ich auf einen Dreiklang gesetzt: das Uni-Rep, eine intensive Lerngruppe und natürlich die Basiskarten. Für mich war es genau das Richtige.

Lieber Thomas, vielen Dank für die großartige Arbeit an den Decks und die wertvollen Impulse. Ohne dieses System wäre ich heute sicher nicht an diesem Punkt. Ich kann die Basiskarten (als auch die Lernapotheke!) jedem empfehlen, der eine klare Struktur im Jura-Dschungel sucht.


Thomas (Basiskarten Jura) (Monday, 04 August 2025 18:10) #256

Notiz in eigener Sache: "R.", die mir 2018 das erste Feedback auf dieser Seite hinterlassen hat (übrigens ebenfalls zu den Strafrecht-Stapeln!), war so freundlich, mir für die Zeugnisgalerie noch Scans ihrer beiden erfolgreichen Examensurkunden zuzuschicken:

  1. https://thomaskahn.de/basiskarten/media/R_StEx_1.jpg

  2. https://thomaskahn.de/basiskarten/media/R_StEx_2.jpg

Siehe dazu auch diesen Blogbeitrag:

https://www.basiskarten.de/2025/07/09/update-von-r/

 

Thomas (Basiskarten Jura) (Dienstag, 03 September 2024 16:29) #237

Hier dann auch noch der Nachweis dafür. Vielen Dank, Merle!

https://thomaskahn.de/basiskarten/media/2024-09-02_Merle_Zeugnis_Erstes_StEx.jpg

Merle (Sonntag, 01 September 2024 13:12) #236

Also ich zumindest habe in BaWü im FJ 2024 geschrieben, gehe davon aus, dass Viola da auch geschrieben hat:)

Merle (Sonntag, 21 Juli 2024 17:56) #229

Die Basiskarten haben mir mein Examen gerettet! Sie haben mich davor bewahrt, mich in Details zu verlieren. Ich habe ausschließlich die Basiskarten gelernt und Fälle gelöst. Im Ergebnis konnte ich 10,61 Punkte im Staatsteil erzielen:) Insbesondere die Karte zum Unternehmenskauf war super hilfreich, da ein solcher in der zweiten Klausur drankam und ich damit super darauf vorbereitet war.

 

Thomas (Basiskarten Jura) (Freitag, 15 März 2024 17:03) #223

Philipp war so freundlich, uns zusätzlich als Beleg einen Scan seines Zeugnisses zu Verfügung zu stellen:

https://thomaskahn.de/basiskarten/media/2024-03-14_Philipp_Note_Staatspruefung.jpg

Wirklich super. Ganz herzlichen Dank euch allen für euer ermutigendes Feedback. Das bedeutet mir viel!

Philipp (Freitag, 15 März 2024 15:44) #222

Lieber Thomas,

ich danke Dir wirklich von ganzem Herzen für die Basiskarten. Ich bin auf diese leider erst nach meinem Freischuss gestoßen, nachdem ich gemerkt hatte, dass ich etwas an meiner Lernstrategie verändern muss. Für meinen Verbesserungsversuch habe ich mich daher nur mit den Basiskarten am Vormittag und Übungsfällen am Nachmittag vorbereitet. Alle Basiskarten innerhalb von etwa 6-8 Monaten durchzumachen, war auf jeden Fall zeitlich heftig, aber es hat sich komplett ausgezahlt und ich konnte den staatlichen Teil mit 10,34 Punkten absolvieren. Gefühlt hatte ich durch die Kombination aus Anki + Basiskarten sowie der Kommentar-/Verbesserungsfunktion in ein paar Monaten mehr gelernt als in meinem gesamten Studium zuvor. Gerade die Funktion "Verbesserungsvorschläge" erstellen und die dortige Diskussionen über die jeweilige Karte mitzuverfolgen können, bietet einen absoluten Mehrwert und gewährleistet, dass jede Karte oftmals absolut am Ball mit jeweiligen Rechtssprechungsänderungen ist.

Klar ist es hilfreich ein notwendiges Eigeninteresse mitzubringen, um Dinge, die ggf. nur angeschnitten sind, einmal im Notfall nachzulesen und zu vertiefen. Denn wie der Name schon sagt, sind es "Basiskarten", was auch gleichzeitig der große Vorteil der Karten ist! Denn wer stark in den Basics ist, kann auch Probleme, die nicht auf den Karten aufgeführt sind, eigenständig vertretbar lösen, vermeidet Kardinalfehler und vertraut nicht nur auf auswendiggelerntes Wissen.

Für mich daher jederzeit eine klare Kaufempfehlung und bisher auch für das Referendariat sehr zu empfehlen!

Liebe Grüße, Philipp

 

 


 

Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 22 April 2023 11:43) #190

Lieber :), vielen Dank für dieses tolle Feedback!

Wer wie ich bisher noch keine 18-Punkte-Klausur gesehen hat, ich habe mich da mal erkundigt:

https://thomaskahn.de/basiskarten/media/18-Punkte-Klausur.jpeg

Und ja, die Note steht tatsächlich auch auf dem offiziellen Datenblatt der Uni, das ich persönlich überprüft habe (sehr nützliche Funktion übrigens!):

https://thomaskahn.de/basiskarten/media/Datenblatt_18_Punkte_anonymisiert.png

=> Siehe "Grundkurs Bürgerliches Recht II (Recht der Schuldverhältnisse)"

In der Tat scheint das nicht mal ein großer Ausreißer gewesen zu sein. Wahnsinn.

Ich wünsche dir, dass es so weitergeht!

 

:) (Freitag, 21 April 2023 19:48) #189

Lieber Thomas,

herzlichen Dank für dein tolle Arbeit. Du hast mir mit deinen Basiskarten mein Studium massiv erleichtert.

Ich habe Anki schon für mein Abitur benutzt und wollte die Vorteile des Lernprogrammgs auch weiterhin im Studium nutzen.

Nach ein paar Wochen im ersten Semester fiel mir aber auf, dass es äußerst Zeitintensiv ist zuerst den Stoff zu verstehen und dann möglichst präzise in kurze Karteikarten zusammenzufassen. Da Anki in Amerika gerade im Medizinstudium beliebt ist und deswegen viele Stapel unter Studierenden geteilt werden, machte ich mich auf die Suche nach Jura Karteikarten für Anki. Klar gibt es die Karten von Alpmann oder Hemmer, ich wollte mich aber nur ungerne von den massiven Vorteilen von Anki trennen und ein digitalisieren der analogen Karten erschien mir auch nicht besonders Zeiteffektiv.

Dann bin ich auf deine Karten gestoßen. Ich war vom Probestapel überzeugt und kaufte mir erstmal die ganzen AT und Grundrechte Karten für das erste Semester. Durch die Karteikarten konnte ich innerhalb weniger Stunden die Systematik und Grundaussagen eines Rechtgebietes verstehen, was mir den Einstieg in Probleme unfassbar erleichterte.

Nachdem meine Noten im ersten Semester sehr positiv ausfielen war mir klar, dass ich die Karten weiterhin benutzen würde. Durch die guten Noten konnte ich meinen Professor davon überzeugen mir ein Empfehlungsschreiben für eine Einmalzahlung als Stipendium auszufertigen, womit ich mir die restlichen Stapel kaufte.

Seitdem lerne ich zu Beginn eines Semesters/Rechtsgebiets ausschließlich mit den Basiskarten und ergänze gelegentlich mit einem Lehrbuch/Skript.

Durch Thomas' Karteikarten konnte ich sogar 18 Punkte in einer meiner Klausuren ergattern.

In dem Sinne: Vielen Dank für deine tolle Arbeit Thomas!

P.S.: Wann können wir mit den aktualisierten Karten für das Gesellschaftsrecht im Zuge des MoPeG rechnen?

 


 

Thomas (Basiskarten Jura) (Dienstag, 23 August 2022 17:10) #146

Hier noch das (bei solchen Ergebnissen wohl obligatorische :-D ) Beweisfoto zum letzten Beitrag:

https://thomaskahn.de/basiskarten/media/RR_Zeugnis.png

Wirklich eine absolute Wahnsinnsleistung – herzlichen Glückwunsch dazu, RR! Und danke für deine wertschätzenden Worte!

 

RR (Dienstag, 23 August 2022 16:22) #145

Hallo Thomas, liebe Community,

vielen Dank für die Basiskarten. Sowohl darüber als auch über die Jura-Vorlagen kann ich nur Gutes sagen. Ich bin mit den Basiskarten (und eigenen Karten, dazu später mehr) auf 12,9 im Staatsteil gekommen und 13,53 in der Gesamtnote, ein Kollege von mir hat mit der gleichen Vorgehensweise im Staatsteil die 12,46 geschafft.

Ich habe ein Jahr lang Examensvorbereitung gemacht (September 2020 bis September 2021) und habe mich anfangs (leider) noch nicht getraut, Anki allein zu nutzen, und habe noch versucht, die Materialien auf Papier zusammenzufassen. Da das zeitlich hinten und vorne nicht gepasst hat, habe ich nach 3 Monaten Vorbereitung entschieden, allein mit Anki zu arbeiten. Mein oben genannter Kollege hat mir die Basiskarten empfohlen, die ich mir dann angeschafft habe. Ich habe dann von Januar 2021 bis Juli 2021 durchgängig Anki gemacht. Zuerst habe ich die Basiskarten durchgearbeitet und habe danach nochmal so viele Karteikarten ergänzt aus Lehrbüchern, Fällen aus der Lerngruppe und Aufschrieben aus dem Studium.

Die Basiskarten haben dabei eine sehr fundierte Grundlage geliefert. Ich war sehr überrascht von der inhaltlichen Qualität der Karten, gerade im Vergleich zu teureren Materialien der kommerziellen Reps. Daran hat Thomas einen sehr großen Anteil, aber auch die Community, die rege über den Karteninhalt diskutiert und gute Anregungen und Verbesserungsvorschläge hat. Ich habe zwar durch meine ergänzten Karten in meinem Anki-Deck insgesamt doppelt so viele Karten wie die Anzahl der Basiskarten. Ob mir diese zusätzlichen Karten wirklich so viel gebracht haben, bezweifle ich aber im Nachhinein. Die Basiskarten setzen sehr gut den Fokus auf das Wesentliche, meine zusätzlichen Karten enthielten nicht selten Einzelwissen, auf das es im Examen nicht entscheidend ankommt (meine „schlechteste“ Klausur war eine Kreditsicherungsrechtsklausur, bei der ich vermeintlich alle Probleme kannte, meine mit Abstand Beste eine im Europarecht). Für die manchmal aber individuell sicherlich sinnvollen Ergänzungen bieten die Jura-Vorlagen ein geniales Template. Gerade die Fragenfolgen und Streitstände habe ich häufig genutzt.

Wie ihr seht, habe ich Anki nicht bis zum Schluss durchgezogen, sondern etwas mehr als einen Monat vor dem Examen aufgehört. Das lag daran, dass ich es davor etwas übertrieben hatte, und monatelang sieben Tage die Woche zwischen zwei und vier Stunden die Karteikarten bearbeitet habe. Mein Appell daher: Nehmt euch etwas mehr Pausen, als ich es getan habe, insbesondere den Sonntag! Ich würde jederzeit wieder Anki zur Examensvorbereitung nutzen und werde das für das 2. Examen auch tun. Die Basiskarten kann ich dabei ehrlich aus meiner Erfahrung sehr empfehlen!

 


 

Thomas (Basiskarten Jura) (Montag, 13 Dezember 2021) #118

Vielen Dank für das Lob und die Hinweise, Lena!

Lena hat übrigens 10,21 Punkte in ihrem staatlichen Teil erzielt (selbst überprüft), das wollen wir hier nicht unterschlagen! :-D

Beweis: http://thomaskahn.de/basiskarten/media/Lena_Zeugnisausschnitt.png

Lena (Freitag, 10 Dezember 2021 09:53) #117

Hey Thomas, vielen lieben Dank für die Mühe, die du dir mit den Karteikarten gemacht hast. Ich habe das Komplettpaket erworben und bin damit sehr zufrieden (und auch mit dem Ergebnis meines Staatsexamens, welches ich zu einem Teil sicher Anki und deinen Karteikarten zu verdanken habe). Die Basiskarten habe ich erworben und mit meinen eigenen Karteikarten ergänzt, diese habe ich jeden Tag wiederholt. Zunächst hatte ich Angst, dass ich dafür zu viel Zeit aufwende, allerdings ist die Angst unbegründet, denn im Examen geht es vor allem um die Abrufung von dem Grundlagenwissen, welches sehr gut mit den Basiskarteikarten erlernt werden kann. Im Gegensatz zu anderen Lernmitteln (vor allem anderen Karteikarten) sind deine Karteikarten kurz und prägnant und enthalten das Grundlagenwissen, welches für die Klausurlösung notwendig ist. Wie Thomas erklärt, sollten Karteikarten nicht irgendein Spezialwissen enthalten. Das Erlernen solchen Spezialwissens ist eben nicht effizient. Vielmehr sollte das Problembewusstsein und die Lösung von Problemen anhand der Auslegungsmethoden geübt werden. Die Basiskarten vermitteln daher das für die Klausur notwendige Wissen, sie sind wirklich gelungen! Der Unterschied der Basiskarten von anderen Lernmitteln ist die Struktur und der Aufbau der Karten und zudem der Wiederholungsmechanismus von Anki. Das Erstellen eigener Karteikarten erfordert zudem viel Übung und bedarf auch einer - nicht zu unterschätzenden – gewissen Zeit. Ich bin sehr froh, dass mir dieser zusätzliche Zeitaufwand daher erspart blieb. Bevor ich die Karteikarten wiederholt habe, habe ich jedoch das Rechtsgebiet mit Hilfe eines Skripts durchgearbeitet. Dadurch habe ich die Karteikarten von Anfang an sehr gut verstanden.

Liebe Grüße und vielen Dank für das Erstellen der Karteikarten!